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Denkweise der traditionell chinesischen Medizin:
Ein wesentlicher Begriff der TCM ist Qi. Man könnte es mit „Energie“ übersetzen, die den Körper überhaupt erst lebendig macht. Die drei Quellen für Qi sind: das „vorgeburtliche Qi“, das von den Eltern auf das Kind übertragen wird, das „Nahrungs-Qi“, das aus der Nahrung extrahiert wird, und das „Atem-Qi“, das von der Lunge aus der Luft gewonnen wird. Die Aufgaben des Qi: den Körper vor „bösartigen Einflüssen“ zu schützen (Immunsystem), ihn zu wärmen, Blut und Organe an ihrem Platz zu halten, Nahrung in körpereigene Substanzen umzuwandeln und allgemein jede Transformation und Bewegung im Körper zu regeln. Gesundheit bedeutet in diesem System: der Körper verfügt über ausreichend Qi und es fließt frei und ungestört.
Bei Menschen haben hier die harmonischen Bewegungsformen Taichi und QiGong eine große Bedeutung, was es bei Tieren nicht gibt. Oder noch nicht gibt!? Darüber mach ich mir gerade meine Gedanken....

Neben Qi zählen Shen und Jing zu den „drei Schätzen“ der TCM. Der Begriff Shen kann mit „Geist“ übersetzt werden, der in der Vorstellung der Chinesen im Herzen sitzt. Dieser ist mit der Kraft der Persönlichkeit verbunden, mit Bewusstheit und der Fähigkeit zu denken. Er zeigt sich im Glanz der Augen und in der Ausstrahlung. Das chinesische Denken unterscheidet nicht zwischen Geist und Körper, das heißt, auch der Shen ist Teil des Körpers genauso wie zum Beispiel die Organe. Das bedeutet, dass der „Geist“ ebenso mit Ernährung oder Akupunktur beeinflusst werden kann.


Jing bedeutet die „Essenz“ und liegt allem Leben zugrunde. Es sitzt in den Nieren und ist die Basis für Fortpflanzung, Entwicklung und Sterben. Ein Teil von Jing ist vorgeburtlich und mit den westlichen Genen vergleichbar. Das vorgeburtliche Jing ist kostbar, da es nicht aufgefüllt werden kann und eine Art Lebenskerze darstellt. Wenn es verbraucht ist, stirbt das Tier. Durch eine ausgeglichene Lebensweise ohne Extreme kann man es schonen. Der zweite Teil des Jing ist nachgeburtlich und kann durch gute Ernährung und Bewegung aufgefüllt werden. Je besser das nachgeburtliche Jing gepflegt wird, desto weniger muss das vorgeburtliche angegriffen und verbraucht werden. Die TCM geht davon aus, dass man dadurch sein Leben verlängern kann. Quelle: Ted J. Kaptchuk, Das große Buch der chinesischen Medizin, Frankfurt a.M. 2006
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